Bildertagebuch

Letzte Aktualisierung 05. Februar 2012
Neues Album "Steigrohr, Funkenfänger und andere Spezialitäten".
Neue Bilder bei "Vereinsmitglieder bei der Arbeit -aktuell" und "Ein Wagen und aus mehreren Loks wurde eine".

Vereinsmitglieder bei der Arbeit -aktuell

In diesem Album stellen wir die Kolleginnen und Kollegen der DEN bei der Arbeit an unserer Lok vor. Die Bildergalerie wird ständig erweitert. Können auch Sie sich vorstellen, bei uns mitzumachen? Wir würden uns freuen, denn es gibt noch genug zu tun!

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05. Februar 2012: Steigrohr, Funkenfänger und andere Spezialitäten

Wie schon im Juni 2011 beschrieben, bekommt der Tender von 52 8064 die Möglichkeit, mittels Feuerwehrschlauch von unten befüllt zu werden. Hierzu wurde an den Ventilstutzen im Inneren ein Steigrohr angeschweißt. Weiterhin wird derzeit der Schwimmer-Wasserstandsanzeiger des Tenders erneuert.

Der Funkenfänger der Lok, welcher verhindert, dass glühende Ascheteilchen durch den Schornstein miterissen werden, muss ebenfalls neu gefertigt werden.

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04. Dezember 2011: Ein Wagen und aus mehreren Loks wurde eine

Um auf zukünftigen Sonderfahrten unsere Gäste auch angemessen bewirten zu können, haben wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Wagen gemacht. Hier wurden wir fündig, so dass wir nun einen ehemaligen Bauzugwagen unser Eigen nennen. Natürlich kommt auch hier viel Arbeit auf uns zu, aber daran sind wir ja gewöhnt.

Bei vielen Teilen unserer Lok ist eine Loknummer eingeschlagen. Und hier zeigt sich, dass bei früheren Aufarbeitungen keineswegs immer wieder die ursprünglichen Teile, sondern auch solche anderer Loks eingebaut wurden.

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06. November 2011: Die Prüfung der Ölsperren

Die "unter Dampf gehenden Teile" einer Lok, also beispielsweise Zylinder, Kolbenstangen, Schieber etc. werden über eine Zentralschmierung mit einem temperaturbeständigen Öl versorgt. Hierbei muss verhindert werden, dass sich Dampf aus der Dampfmaschine in die Schmierleitung zurückdrücken kann. Dies geschieht durch so genannte Membranölsperren.

Eine Vorschrift besagt, bei welchen Drücken die Ölsperren öffnen und schließen müssen. Um festzustellen, welche Ölsperren aufgearbeitet werden müssen, werden diese mittels einer Abdrückpumpe und Hydrauliköl auf ihre regelgerechte Funktion überprüft.

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25. September 2011: Ringe tauschen oder einen Tritt erhalten?

Nein, es wird nicht geheiratet und auch nicht getreten. Aber immer wieder stellt sich die Frage, aufarbeiten oder erneuern. Natürlich sind wir bestrebt, wo immer möglich, die Originalteile der Lok zu erhalten. Der Vorteil ehrenamtlicher Arbeit ist, dass hierbei keine Lohnkosten anfallen, die in einer gewerblichen Werkstatt eine Neufertigung einfach günstiger machen würden. So geschieht eine Aufarbeitung eben auch bei den Ringen, die den Segeltuchfaltenbalg zwischen Lok und Tender halten.

Bei dem Tritt vor der Rauchkammer, auf den das Personal zum Reinigen der Rauchlammer steigt, war eine Aufarbeitung jedoch nicht sinnvoll. Immerhin muss diese Konstruktion sicher halten.

Ein Kompromiss zwischen Erhalt und Neubau wird bei dem Tenderwasserstandsanzeiger bzw. den Tenderablaufventilen geschlossen.

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11. September 2011: Der Tag des offenen Denkmals

Das Bahnbetriebswerk Krefeld als denkmalgeschützte Anlage hat sich auch in diesem Jahr wieder am Tag des offenen Denkmals beteiligt. Grund genug für die fleißigen Leute der Dampfeisenbahn Niederrhein, ihr Projekt der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Damit wir dem geneigten Publikum auch etwas zeigen können, wurde unsere Lok so richtig "fein" gemacht. Wenn man das schwarz lackierte Führerhaus mit der kompletten Beschilderung sieht und die Triebswerkleuchten sanftes Licht verbreiten, möchte man fast schon vermuten, die Lok sei kurz vor der Fertigstellung. Ganz soweit ist es leider noch nicht.

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14. August 2011: Biegen und Beleuchten

Um die Länge der metallenen Kabelschutzrohre bestimmen zu können, wurden die Verteilerkästen und die Triebwerkleuchten provisorisch wieder angebracht.

Die Loks der Baureihe 52 verfügen über eine geschlossene Führerhausrückwand, die vor allem das Rückwärtsfahren bei kaltem Wetter erträglicher macht. Durch eine kreisrunde Öffnung, die nach außen mit Segeltuch abgedichtet wird, kann der Heizer die Kohle auf dem Tender erreichen. Die diese Öffnung umgebenden Winkeleisen waren stark korrodiert, so dass diese erneuert werden mussten.

Ein weiteres Kunstwerk ist das gebogene Steigrohr, welches im Innern des Tenders am Wasserfüllventil angebracht wird.

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18. Juni 2011: Wasserventil und Indusimagnete

Früher standen an vielen Bahnhöfen Wasserkräne, die ein zügiges Auffüllen des Loktenders mit Kesselspeisewasser gewährleisteten. Diese Relikte aus der Dampflokzeit sind mittlerweise weitgehend verschwunden. Heute muss meist ein Hydrant herhalten. Um das Wassernehmen auf diesem Wege einfach zu gestalten, und um zu verhindern, dass jemand unter Fahrdraht, in dem tödliche 15.000 Volt toben, auf den Tender klettern muss, erhält der Tender unserer Lok ein Füllventil, mit dem das Auffüllen des Tenders über einen Feuerwehrschlauch von unten möglich ist.

Auch eine alte Dame wie unsere 52 8064 benötigt auf den Strecken der Bahn AG eine Sicherheitseinrichtung, die das Überfahren haltzeigender Signale oder das Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit verhindern soll; die so genannte Induktive Zugsicherung (Indusi). Hierzu ist die Lok neben der Bedieneinrichtung unter anderem mit Magneten auszurüsten, die rechts und links an der Lok unterhalb des Führerhauses angebracht werden.

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17. April 2011: Viele kleine Teile machen eine ganze Lok

Mittlerweile ist der Zeitpunkt erreicht, an dem Arbeiten von Fachwerkstätten erforderlich sind. Hier warten wir auf entsprechende Kapazitäten. Nichtsdestoweniger bedürfen viele, viele kleinere Teile, die eine Dampflok in ihrer Komplexität ausmachen, der Aufarbeitung bzw. Neufertigung. Hierbei kann jedes Vereinsmitglied seinen Fähigkeiten entsprechend seinen Beitrag leisten. Da wir uns von vorneherein darauf geeinigt haben, die Lok gründlich aufzuarbeiten, bietet uns die derzeit nutzbare Zeit die Möglichkeit, sorgfältig zu arbeiten.

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13. Februar 2011: Die Führerhaustüren

Ein weiterer Schritt zur Vervollständigung unserer Lok; die Führerhaustüren sind wieder eingebaut. Korrosion machte hier umfangreiche Arbeiten notwendig. Diese Führerhaustüren sind eine Besonderheit der Baureihe 52 und schützen das Lokpersonal besser gegen Kälte, Zugluft und Regen, als dies bei den meisten anderen Schlepptenderloks der Fall war. Bleiben die Türen im Sommer geöffnet, kann eine Kette vorgehängt werden.

Neben dem Führerhaus widmen sich die emsigen Kollegen der DEN noch der Aufarbeitung unzähliger Teile, die so eine Dampflok hat.

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22. Januar 2011: Neues Jahr, neues Glück

Es ist der zweite Jahreswechsel, den 52 8064 seit Beginn ihrer Aufarbeitung erlebt, das zweite Jahr voller engagierter Arbeit der Kolleginnen und Kollegen von der Dampfeisenbahn Niederrhein. Fast 3.900 Arbeitsstunden haben diese im vergangenen Jahr geleistet.

Wir sind zuversichtlich, dass wir 2011 der Wiederinbetriebnahme unserer Dampflok ein großes Stück näher kommen. Schließlich möchten wir 52 8064 in absehbarer Zeit wieder dampfen sehen. Über den Fortgang der Dinge halten wir Sie auf dieser Seite weiter auf dem Laufenden.

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21. Dezember 2010: Neue Waschlukenfutter

Erfreulicherweise haben die Eisenbahnwerkstätten Krefeld nun die Zeit gefunden, notwendige Arbeiten am Dampfkessel unserer 52 8064 Durchzuführen. Am Anfang steht die Erneuerung der so genannten Waschlukenfutter. Waschluken sind an einem Dampfkessel erforderlich, damit regelmäßig der sich bei der Verdampfung mineralhaltigen Wassers absetzende Schlamm ausgewaschen werden kann. Die Vielzahl der Waschluken garantiert eine gute Erreichbarkeit aller Bereiche des Dampferzeugers und ermöglicht den ungehinderten Abfluss von Wasser und Schlamm.

Die Waschluken werden mit so genannten Lukenpilzen verschlossen, die durch den Dampfdruck im Kessel von innen gegen ihren Sitz, das Lukenfutter gepresst werden. Die Lukenfutter unseres Kessels waren so korrodiert, dass nur eine Erneuerung in Frage kam.

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11. Dezember 2010: Schmuck für den Führerstand

Einige der Manometer, mit denen der Führerstand unserer Lok ausgerüstet war, sind recht unansehnlich geworden. Ein Internetauktionshaus spielte uns eine Reihe von Manometern, außerdem ein Heißdampffernthermometer und eine Schmierstellenplakette in die Hände. Liebevoll aufgearbeitet werden diese Teile zukünftig den Führerstand unserer Lok schmücken.

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20. November 2010: Richtfest

Beim Bau eines Hauses ist es immer ein ganz besonderer Augenblick, wenn das Dach errichtet ist; man feiert Richtfest. Bei unserer Lok ist es nun auch soweit; 52 8064 hat wieder ein Dach.

Für diese Aktion musste die Maschine wieder einmal das Gleis wechseln und durfte kurz Frischluft schnuppern. Auf dem Krangleis dann wurden die neuen Bleche auf das Führerhaus gehoben und ersetzen somit die marode Konstruktion, die wir vor Wochen entfernt haben.

Liebevoll aufgearbeitet haben wir auch das Oberlichtfenster mit dem dazugehörigen Rahmen und dem Schutzgitter darüber. Dieses aufschiebbare Fenster ins an heißen Tagen eine Erleichterung für das Lokpersonal.

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14. November 2010: Es geht fleißig weiter

Mehr als zwei Jahre schon sind die unermüdlichen Kolleginnen und Kollegen der Dampfeisenbahn Niederrhein nun an ihrer Lok aktiv und immer noch gibt es viel Arbeit. Das ehemals recht marode Führerhaus hat schon wieder Gestalt angenommen, bald soll das Dach drauf.

Die Jahreszeit sorgt dafür, dass warme Kleidung und künstliche Beleuchtung bei der Arbeit im Lokschuppen obligatorisch werden. Aber nach wie vor sind jeden Dienstag und jeden Samstag viele fleißige Hände in ihrer Freizeit an unserer Lokomotive 52 8064 zugange.

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17. Oktober 2010: Viel Blech

Diese Bildergalerie ist den vielen, vielen Blecharbeiten gewidmet, die derzeit an unserer Lok durchgeführt werden. So wurde die Rutsche des Kohlenkastens hereusgetrennt, weil das Blech hier doch arg dünn geworden ist. Dies erleichtert den Blick auf die Schwallbleche im Tender, die die Bewegung des Wassers beim Beschleunigen oder Abbremsen vermindern sollen. Auch hier gibt es noch viel zu tun.

Ein Meilenstein ist das Einsetzen der neuen Führerhausrückwand. Nun ist die Führerhauskonstruktion wieder so stabil, dass das Dach bald aufgesetzt werden kann.

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22. September 2010: Licht, Werkzeug- und Kohlenkastentüren

Ein Vereinsmitglied hat sich der Verteilerkästen und Steckdosen für die Lichtleitungen angenommen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wir freuen uns darauf, wenn diese Teile wieder unsere Lok zieren, auch wenn es bis dahin noch ein weiter Weg ist.

Außerdem haben wir uns der Türen des Kohlenkastens angenommen, durch die die Kohle vom Heizer aus dem Tender entnommen wird. Hier waren die Bleche doch allzu dünn geworden und diverse Scharniere zu ersetzen. Ebenso macht die Arbeit am hinteren Werkzeugkasten des Tenders große Fortschritte.

Am 12. September hat sich die DEN am Tag des offenen Denkmals beteiligt und wir konnten unser Projekt einer interessierten Öffentlichkeit präsentieren.

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28. August 2010: Viele Teile und keine Langeweile

Auch wenn sich unser Lager mit demontierten und aufzuarbeitenden Teilen langsam aber stetig leert, kommt bei den Kolleginnen und Kollegen der DEN keine Langeweile auf. Während an den "großen" Baustellen, wie beispielsweise dem Führerhaus, stetig weitergearbeitet wird, beschäftigen sich andere Vereinsmitglieder mit den vielen, vielen Kleinteilen. Irgendjemand hat die Anzahl der Teile der Baureihe 52 mal mit 5.000 beziffert.

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31. Juli 2010: Auf dem Dach und im Kohlenkasten

Der Zustand des Führerhausdaches ließ nur noch eine komplette Erneuerung der Bleche zu; allzusehr hatte der Rost an ihnen genagt. Schließlich soll es ja in Zukunft nicht reinregnen. Bevor die neuen Bleche aufgebracht werden können, müssen wir die alte Beblechung Stück um Stück entfernen. Anschließend werden die Profile der Unterkonstruktion entrostet und grundiert. In das neue Dach muss unbedingt wieder das Oberlicht mit dem Schiebefenster eingebracht werden. Dieses Schiebefenster aus Drahtglas ist oberhalb mit einem Abdeckgitter geschützt, welches den meist tödlichen Kontakt mit der Oberleitung verhindern soll.

Außerdem haben wir damit begonnen, den doch allzu dünn gewordenen Boden des Kohlenkastens im Tender zu entfernen. Durch die hierbei entstandene Öffnung kann auch der angesammelte Rost im Tender leichter entfernt werden.

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17. Juli 2010: Hosenrohr und Rauchkammerträger

Da nicht alle gleichzeitig am Führerhaus arbeiten können, kümmern sich andere fleißige Helfer der DEN um den vorderen Teil der Lok. So wurde beispielsweise das so genannte Hosenrohr ausgebaut, in dem sich die Ausströmrohre der beiden Dampfzylinder vereinigen und der Maschinenabdampf weiter zum Blasrohr in der Rauchkammer geleitet wird. Der rhythmisch aus dem Blasrohrkopf und dann dem Schornstein austretende Abdampf verleiht der Dampflok ihr typisches Geräusch während der Fahrt. Pro Radumdrehung macht es deshalb bei einer Zweizylinderlok vier Mal "puff!".

Außerdem wird gerade der Rauchkammerträger, also die vordere Auflage des Dampfkessels, von Dreck und Plattenrost befreit. Hier hat der Zahn der Zeit ebenfalls kräftig genagt, aber auch das lässt sich reparieren.

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03. Juli 2010: Der Bosch-Öler

Der Bosch-Öler, oder besser die Hochdruckschmierpumpe Bauart Bosch-Reichsbahn, schmiert zentral die unter Dampf gehenden Teile; Zylinder, Schieber, Kolbenstange, Schieberstange. Über die Einstellknebel kann die Fördermenge des Öls gewählt werden, die Stellung ist auf den Skalenringen abzulesen. Die Schmierpumpe ist auf der Heizerseite des Führerstandes befestigt; die Wärme des Kessels sorgt dafür, dass das bei Zimmertemperatur sehr zähflüssige Heißdampföl dünnflüssig bleibt.

Unser Bosch-Öler hat eine gründliche Überprüfung und Reinigung erfahren. Beim Zusammenbau sind übrigens keine Schrauben übrig geblieben...

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26. Juni 2010: Neues Blech fürs Führerhaus

Endlich haben wir sie, die neuen Bleche für die Seitenwände des Führerhauses; glatt, glänzend und passgenau geschnitten. Es ist erstaunlich, wie viel vollständiger die Maschine aussieht, nachdem die Bleche auch nur provisorisch befestigt wurden. Nun können die Schweißarbeiten erfolgen, in Kürze wird dann das Führerhausdach erneuert.

Wir haben es uns nicht nehmen lassen, den Schildersatz einmal probeweise auf der Seitenwand zu befestigen...

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20. Juni 2010: Das Innere des Tenders

Eine innere Untersuchung des Tenderwasserbehälters zeigte, dass der Zustand insgesamt gut ist, auch wenn der Rost an einigen Stellen genagt hat. Immerhin hat bei der Abstellung der Lok vor 23 Jahren niemand trockengewischt. Vor allem die Schwallbleche, die die Bewegung des Wassers während der Fahrt verhindern sollen, sind noch ausreichend stark. Somit kommen nach der gründlichen Reinigung Arbeiten wie das Ersetzen von Versteifungsprofilen und der Wasserablaufrohre auf uns zu.

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13. Juni 2010: Ein Spitzenlicht

Ein weiteres Kleinod in unserer Sammlung stellt die liebevolle Aufarbeitung einer Loklaterne dar, die in Zukunft als oberes Spitzenlicht an der Lok fungieren wird. Solche Filigranarbeit ist neben all den schweren und schmutzigen Arbeiten an unserer Lokomotive einfach notwendig.

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05. Juni 2010: ''Love me Tender'' und viele Einzelteile

Derzeit beschäftigen sich die Mitglieder der DEN intensiv mit der Aufarbeitung des Tenders. Eine Wandstärkenmessung ergab, dass die Wanne des Wasserbehälters, die immerhin 30 m³ fasst, in gutem Zustand ist. Auch der Kohlenkasten ist mit vertretbarem Aufwand instandzusetzen.

Nebenbei wird nach und nach das Lager mit demontierten Teilen geräumt, die wieder aufgearbeitet werden. Dabei tritt zutage, dass 52 8064 mit Teilen diverser anderer Lokomotiven bestückt wurde.

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08. Mai 2010: Der Schmierpumpenhalter

Eine weitere Feinarbeit neben all dem Demontieren, Entrosten usw. Um den Verschleiß der Spurkränze an den Radreifen der Lok bei Kurvenfahrten künftig zu verringern, erhält die Maschine eine so genannte Spurkranzschmierung, die mit Hilfe von Druckluft eine dünne Fettschicht auf das Metall sprüht. Hierfür ist eine Unterkonstruktion notwendig, die die Schmierpumpe zukünftig tragen wird.

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18. April 2010: Der Tender und andere Anhängsel

Neben vielen weiteren Baustellen, neben den vielen hundert Teilen, die nach und nach aufgearbeitet werden, haben wir uns nun auch dem Tender zugewandt. Dieses schwergewichtige Anhängsel der Lok hat in Zukunft wieder die Aufgabe, Vorräte in Form von 30m³ Wasser und 10t Steinkohle aufzunehmen.

Die Entfernung unzähliger Farbschichten auf dem Tender legte Fragmente der faschistischen Durchhalteparole "Räder müssen rollen für den Sieg" frei. Grund genug, einen Moment innezuhalten und daran zu denken, zu welchem Zwecke die Baureihe 52 ursprünglich gedacht war. Nie wieder Krieg! Gut, dass 52 8064 ihre Wiederinbetriebnahme unter freiheitlich demokratischer Grundordnung erleben wird.

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04. April 2010: Die Führerhausdeckenleuchte

Die Führerhausdeckenleuchte soll dem Lokpersonal auf der einen Seite bei Dunkelheit genug Licht spenden, die Lok sicher bedienen zu können, auf der anderen Seite aber nicht blenden. Hierzu kann die Leuchte mit einem klappbaren Deckel, der urspünglich nur einen Schlitz besitzt, abgedunkelt werden. Generationen von Lokpersonalen haben den Deckel nach ihrem Gutdünken immer wieder mit weiteren Öffnungen versehen, so dass er nunmehr einem Schweizer Käse glich.

Vereinsmitglieder haben sich nun der Leuchte angenommen und sie wieder in einen ansehnlichen Zustand versetzt. Eine schöne Arbeit! Der geneigte Betrachter mag sich Fragen, warum man sich bei so vielen noch anstehenden Arbeiten an der Lok jetzt schon mit solchen Kleinigkeiten abgibt. Hierzu sei gesagt, dass solche kleinen Erfolgserlebnisse die Motivation, weiterzumachen und unser Projekt, 52 8064 wieder betriebsfähig zu sehen, vorantreiben.

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20. März 2010: Der zweite Frühling kommt

Auch pünktlich zum Frühlingsanfang ist die Mannschaft der DEN wieder an der 52 8064 zahlreich aktiv. Für die Lok ist es bereits der zweite Frühling nach Beginn der Aufarbeitung. Die Temperaturen im Lokschuppen werden langsam wieder erträglich, so dass man nicht mehr mit klammen Fingern arbeiten muss. Neben den Arbeiten am Führerhaus gibt es eine große Zahl weiterer Baustellen, die bedient werden wollen, wenn wir unsere Lok wieder unter Dampf sehen möchten.

Zwischenzeitlich war der Kesselprüfer vor Ort und hat sich positiv über den Zustand des Dampferzeugers geäußert. Ein weiterer wichtiger Schritt für die Inbetriebnahme.

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20. Februar 2010: Riesenfortschritte am Führerhaus

Wind und Wetter, die Elemente, vor denen das Führerhaus das Lokpersonal schützen soll, haben eben diesem schwer zugesetzt. Durchrostungen und Verzug waren die Folge. Daher werden korrodierte Bleche, Versteifungs- und Befestigungswinkel Stück um Stück erneuert. Eine weitere Herausforderung für das Team der DEN.

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19. Januar 2010: Langsam wird es!

Langsam neigt sich die Befestigung der neuen Umlaufbleche dem Ende zu. Das Bohren und Versenken der Löcher für die Befestigungsschrauben ist eine mühselige Arbeit. Außerdem ist es jahreszeitlich bedingt sehr kalt im Lokschuppen. Als nächstes wollen wir uns dem Führerhaus widmen.

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15. Dezember 2009: Das Dasein als Cabriolet hat ein Ende

Nachdem die Führerhausunterkonstruktion aufwendig restauriert wurde, war es am Abend des 15. Dezember so weit; 52 8064 wurde von ihrem Dasein als "Cabriolet-Lok" erlöst. Mit vereinten Kräften und dem entsprechenden Kran wurde das Führerhaus wieder auf seinen Platz gesetzt. Nun können an diesem die notwendigen Blecharbeiten erfolgen, damit es dem Lokpersonal in Zukunft wieder einen guten Wetterschutz bietet.

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08. Dezember 2009: Die Umlaufbleche

Die Bleche des Kesselumlaufes aus volkseigener Produktion waren derart marode, dass eine Aufarbeitung nicht mehr sinnvoll war. Die neuen Rautenbleche werden nun lange Zeit beim Arbeiten auf dem Umlauf die nötige Trittsicherheit bieten.

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08. Dezember 2009: Die Führerhausunterkonstruktion nimmt Gestalt an

Die Unterkonstruktion des Führerhauses steht kurz vor der Vollendung. Wir haben so gearbeitet, dass wir nun vor Korrosionsschäden lange Zeit Ruhe haben sollten. Inzwischen sind die Bleche für den Führerhausboden montiert, auf denen die Holzbeplankung aufbaut.

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17. Oktober 2009: Sichtbare Fortschritte

Viele Stunden intensive Arbeit mit dem Nadelentroster, dem Farbpinsel und schwerem Werkzeug haben dafür gesorgt, dass an unserer Lok weitere Fortschritte sichtbar sind und wir unserem Ziel, 52 8064 wieder dampfen zu sehen, noch näher kommen. Bald werden sich die Leute der EWK des Dampfkessels annehmen.

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26. September 2009: Neues aus dem Kuppelkasten.

Lok und Tender sind durch ein Kuppeleisen verbunden, welches durch den im Kuppelkasten steckenden Kuppelbolzen befestigt ist. Der Bolzen und die dazugehörigen Buchsen im Kuppelkasten bedurften einer gründlichen Aufarbeitung. Schauen Sie, was die Fachleute der Eisenbahnwerkstätten Krefeld geleistet haben.

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12. September 2009: Es hat sich viel getan!

Drei Vereinsmitglieder nutzen derzeit ihren Urlaub, um an unserer Lok fleißig zu sein. Was die alles geschafft haben, sieht man auf den Bildern dieser Galerie.

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08. September 2009: Zusammenbau der Führerhausunterkonstruktion

Nachdem die Führerhausunterkonstruktion komplett zerlegt, teilweise gerichtet, entrostet und grundiert wurde, beginnt nun der Zusammenbau. Einige Bauteile mussten ersetzt werden; sie waren zu stark korrodiert oder haben bei dem Aufstoß, den die Maschine vor vielen Jahren erlitt, Schaden genommen. Da wir, insbesondere in solch schwer zugänglichen Bereichen, lange Zeit von Reparaturen verschont bleiben wollen, ist es unsere Philosophie, die Aufarbeitung möglichst gründlich durchzuführen, auch wenn das zunächst aufwendiger erscheinen mag.

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30. August 2009: Es geht weiter!

Ein regelmäßiger Besucher und Modelleisenbahner im Bw Krefeld dokumentiert immer wieder die Fortschritte an 52 8064 fotografisch. Danke, für die Unterstützung, Norbert! Wart mal ab, bist Du unsere Lok in frischem Glanz ablichten kannst...

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15. August 2009: Aus Alt mach Neu

Nach der oft kräftezehrenden Demontage von Teilen, nach dem Kopfzerbrechen, wie man es "richtig" anpackt, ist es immer ein schönes Erlebnis, wenn ein Teil in neuem Glanz oder frischem Lack erscheint. Bei einigen Teilen ist die Neufertigung der bessere Weg, so zum Beispiel bei den Trittblechen des Kesselumlaufes. Hier hat der Zahn der Zeit an den Ersatzblechen aus volkseigener Produktion allzusehr genagt.

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02. August 2009: Die Führerhausunterkonstruktion

An der Unterkonstruktion des Führerhauses hat kräftig der Zahn der Zeit genagt. Immer wieder wird im Betriebsdienst der Führerhausboden mit Wasser abgespritzt. Dies hat im Laufe der Jahre Korrosionsschäden zur Folge. Da die Konstruktion auch zukünftig dauerhaft Führerhaus und Personal tragen soll, und wir zudem aufgrund der Demontage derzeit Stellen an der Lok erreichen, an die man in normalerweise nicht so leicht herankommt, haben wir uns entschlossen "Nägel mit Köpfen" zu machen.

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18. Juli 2009: Die Arbeiten schreiten voran

Derzeit sieht die Maschine nach jedem Arbeitstag ein wenig unvollständiger aus. Viele Teile sind aber in einem besseren Zustand, als es der äußere Eindruck vermuten ließe. Neben der Demontage werden aber auch immer wieder Komponenten der 52 8064 aufgearbeitet.

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02. Mai 2009: Das Führerhaus entschwebt

Um die Unterkostruktion des Führerhausbodens bearbeiten zu können, muss das Führerhaus abgehoben werden. Somit wird 52 8064 vorübergehend zum Cabriolet.

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04. April 2009: Frühling im Bahnbetriebswerk

Es ist schon nicht mehr ganz so kalt und man kann beim Arbeiten die Schuppentore öffnen, um ein bisschen Licht und frische Luft in den Schuppen zu lassen.

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17. März 2009: der Dienst-Tag danach

Am Dienstag, dem ersten normalen Arbeitstag nach unserem großen Arbeitstag unter dem Kran, wurde wieder entrostet und grundiert wie so oft davor

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14. März 2008: Kranarbeiten

Für die weiteren Arbeiten müssen Teile wie Sandkästen, Pumpen, Luftbehälter etc. von der Lok entfernt werden. Dazu wird die Maschine auf ein von einem Portalkran überspanntes Schuppengleis geschoben.

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7. März 2009: Pressetermin

Am 7. März haben wir der Presse unseren Verein vorgestellt. Auch hat Emma, die Werkslok, unsere 52 8064, aus dem Schuppen gezogen, damit die Journalisten bei Tageslicht ein paar Fotos machen konnten.

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21. Februar 2009: Lackierarbeiten

In den letzten Wochen haben wir viel Lackierarbeiten geleistet.

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18. Oktober 2008: Standplatzwechsel

Damit wir endlich an der Lok tätig werden können und sie zudem nicht mehr ständig Wind und Wetter ausgesetzt ist, wird 52 8064 auf Stand 9 des Ringlokschuppens abgestellt. Lok und Tender werden dazu getrennt. Die KÖF der Eisenbahnwerkstätten Krefeld hilft uns dabei.

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Ankunft im Bw Krefeld

So sah es aus, als 52 8064 im Schlepp eines Turmtriebwagens ins Bahnbetriebswerk Krefeld kam. Die Aufarbeitung kann beginnen. Sicher ist; Zierrat wie weiß umrandete Windleitbleche oder weiße Speichen am Rauchkammerzentralverschluss wird die Lok in Zukunft nicht mehr tragen.

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Fotos aus der Betriebszeit

Bilder aus der Zeit, als 52 8064 noch dampfte. Wir arbeiten daran, dass es wieder soweit sein wird.

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Vereinsmitglieder bei der Arbeit -Archiv

Hier finden Sie Aufnahmen der unermüdlichen Kolleginnen und Kollegen der DEN bei der Ausübung ihres Hobbys aus den vorangegangenen Bauabschnitten.

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Samstag, 11. Februar ab 11:00 Uhr
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Dienstag, 14. Februar ab 17:00 Uhr
Arbeiten an der Lok
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Dienstag, 21. Februar ab 17:00 Uhr
Arbeiten an der Lok
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Samstag, 25. Februar ab 11:00 Uhr
Arbeiten an der Lok
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